Tan Tien Tschüan

Wir sind es gewohnt, wenn wir mit jemandem in körperlichen Kontakt kommen, uns am Körper abzustützen, also Kraft gegen Kraft. Dieses "Abstützen" schränkt unsere Gelenke, Muskulatur und Faszien in ihren Bewegungen ein. Der Körper ist "verkeilt", ganze Muskelketten und Gelenke sind regelrecht gesperrt. Durch eigene innerkörperliche Modulation des Fasziensystems lernen wir diesen Verkeilungen und Abstützungen zu entgehen, ähnlich einem Gelkissen, das unter Drück das Gel um das Drückstelle verteilt, ohne die Masse zu verlieren. Diese löst beim Gegenüber ein Gefühl des "Leichter werden" aus, welches darauf berührt, dass die neurogene Reiz Reaktionslage des Körpers nachlast. Der Körper wird "weich" und "turnusverlustig", da der Widerstand stark abnimmt. So gesehen entzieht man sich "innen" jeglichen Aufprall. In dieses turnusarme biologische System erfolgen Schläge, Würfe etc. Der "Gegenüber" hat das Gefühl einem "Schatten" zu folgen (chin. "Schattenboxen). Das es wesentlich tief greifender Entwicklung und Verständnis reicher Theoreme bedarf, durfte klar sein. Trainingstechnisch werden in differenziell aufbauenden "Übungsparametern" die Verkeilungen offenbar, sodass letztlich der eigene Körper, wie ein "Fisch im Wasser" sich wiederstandsarm bewegen kann. Diese neurogene Transformation macht Tan Tien Tschuan zu Kampfkunst und auch im gewissen Rahmen zur Heilkunst.

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